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Tagsüber hat die Freiwillige Feuerwehr Nordkirchen bei Einsätzen Probleme genug Feuerwehrleute zusammen zu trommeln. Viele Mitglieder der Feuerwehr arbeiten auswärts und Nachwuchssorgen gibt es auch. Mit neuen Strategien will man was dagegen tun.

 

Die Veröffenlichung des Artikels erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Ruhr Nachrichten
Lokalteil Nordkirchen - 25.07.2013
zum Artikel der Ruhr Nachrichten

noki nugendfeuerwehr62Auf den ersten Blick scheint die Situation in Nordkirchen in Ordnung: Es gibt drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr, die 100 aktiven Mitglieder verteilen sich auf Nordkirchen (mit etwa 35 Mitgliedern), Südkirchen (ebenfalls 35 Mitglieder) und Capelle (30 Mitglieder). Hinzu kommen 22 Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr.


Fehlende Industrie

„Die Zahlen sind seit etwa fünf Jahren relativ stabil“, sagt Wehrführer Christian Leßmann. Dennoch bereitet ihm insbesondere der Löschzug Nordkirchen Sorgen. „Das ist der Haupt-Löschzug und da könnten wir definitiv ein paar Mitglieder mehr gebrauchen“, erzählt der Wehrführer.

Den Grund für den Mitgliedermangel im Nordkirchener Löschzug sieht Christian Leßmann in der fehlenden Industrie innerhalb der Stadt. „Es gab in letzter Zeit mehrere Firmenverlegungen und wir haben einige Kameraden verloren, weil sie arbeitsbedingt umziehen mussten. Das hat uns herbe getroffen“, sagt Leßmann. Wenn ein Großteil der Freiwilligen Feuerwehrleute auswärts arbeite, mache sich das vor allem bei den Einsätzen am Tag bemerkbar.


Doppelmitgliedschaften

„Zwischen 8 und 17 Uhr sind selten genug Leute verfügbar“, berichtet der Wehrführer. „Wenn alle drei Löschzüge alarmiert werden, bekommen wir mit viel Glück 25 Kameraden zusammen.“ In Zukunft, meint Leßmann, müsse man vermehrt auf Doppelmitgliedschaften setzen – eine Strategie, die auch jetzt schon zum Einsatz kommt.
„Es gibt Kameraden, die beispielsweise in Herbern wohnen und dort bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv sind, aber in Nordkirchen arbeiten. Die haben dann teilweise eine zweite Uniform hier. Und wenn es tagsüber einen Einsatz gibt, rücken sie auch in Nordkirchen mit aus“, erklärt Christian Leßmann. Vorausgesetzt, der Arbeitgeber spielt mit. Das gleiche Prinzip funktioniere auch im Fall von Nordkirchenern, die in Werne oder Ascheberg arbeiten.

Jugendliche ansprechen
Trotzdem macht Leßmann sich weiter Gedanken, wie man die Werbetrommel für die Freiwillige Feuerwehr rühren könnte. Er kann sich vorstellen, in die Schulen zu gehen, um Jugendliche anzusprechen. „Die Kameraden aus der Jugendfeuerwehr könnten auch versuchen, ihre Freunde zu animieren“, sagt der Wehrführer. Denn auch wenn der Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr ein Ehrenamt ist, das relativ viel Zeit kostet – „es ist ein extrem abwechslungsreiches Hobby, das vor allem Spaß macht, wenn man einen Hang zur Technik hat“, sagt Leßmann. Und das Gefühl, anderen in Notsituationen zu helfen und Verantwortung zu übernehmen, sei viel wert.

 

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Auf den ersten Blick scheint die Situation in Nordkirchen in Ordnung: Es gibt drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr, die 100 aktiven Mitglieder verteilen sich auf Nordkirchen (mit etwa 35 Mitgliedern), Südkirchen (ebenfalls 35 Mitglieder) und Capelle (30 Mitglieder). Hinzu kommen 22 Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr.

Fehlende Industrie

„Die Zahlen sind seit etwa fünf Jahren relativ stabil“, sagt Wehrführer Christian Leßmann. Dennoch bereitet ihm insbesondere der Löschzug Nordkirchen Sorgen. „Das ist der Haupt-Löschzug und da könnten wir definitiv ein paar Mitglieder mehr gebrauchen“, erzählt der Wehrführer.

Den Grund für den Mitgliedermangel im Nordkirchener Löschzug sieht Christian Leßmann in der fehlenden Industrie innerhalb der Stadt. „Es gab in letzter Zeit mehrere Firmenverlegungen und wir haben einige Kameraden verloren, weil sie arbeitsbedingt umziehen mussten. Das hat uns herbe getroffen“, sagt Leßmann. Wenn ein Großteil der Freiwilligen Feuerwehrleute auswärts arbeite, mache sich das vor allem bei den Einsätzen am Tag bemerkbar.

Doppelmitgliedschaften

„Zwischen 8 und 17 Uhr sind selten genug Leute verfügbar“, berichtet der Wehrführer. „Wenn alle drei Löschzüge alarmiert werden, bekommen wir mit viel Glück 25 Kameraden zusammen.“ In Zukunft, meint Leßmann, müsse man vermehrt auf Doppelmitgliedschaften setzen – eine Strategie, die auch jetzt schon zum Einsatz kommt.

„Es gibt Kameraden, die beispielsweise in Herbern wohnen und dort bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv sind, aber in Nordkirchen arbeiten. Die haben dann teilweise eine zweite Uniform hier. Und wenn es tagsüber einen Einsatz gibt, rücken sie auch in Nordkirchen mit aus“, erklärt Christian Leßmann. Vorausgesetzt, der Arbeitgeber spielt mit. Das gleiche Prinzip funktioniere auch im Fall von Nordkirchenern, die in Werne oder Ascheberg arbeiten.

Jugendliche ansprechen

Trotzdem macht Leßmann sich weiter Gedanken, wie man die Werbetrommel für die Freiwillige Feuerwehr rühren könnte. Er kann sich vorstellen, in die Schulen zu gehen, um Jugendliche anzusprechen. „Die Kameraden aus der Jugendfeuerwehr könnten auch versuchen, ihre Freunde zu animieren“, sagt der Wehrführer. Denn auch wenn der Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr ein Ehrenamt ist, das relativ viel Zeit kostet – „es ist ein extrem abwechslungsreiches Hobby, das vor allem Spaß macht, wenn man einen Hang zur Technik hat“, sagt Leßmann. Und das Gefühl, anderen in Notsituationen zu helfen und Verantwortung zu übernehmen, sei viel wert.

Mitglieder fehlen: Feuerwehr hat große Nachwuchssorgen - Lesen Sie mehr auf:
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/nordkirchen/Mitglieder-fehlen-Feuerwehr-hat-grosse-Nachwuchssorgen;art1054,2072883#555759364

Auf den ersten Blick scheint die Situation in Nordkirchen in Ordnung: Es gibt drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr, die 100 aktiven Mitglieder verteilen sich auf Nordkirchen (mit etwa 35 Mitgliedern), Südkirchen (ebenfalls 35 Mitglieder) und Capelle (30 Mitglieder). Hinzu kommen 22 Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr.

Fehlende Industrie

„Die Zahlen sind seit etwa fünf Jahren relativ stabil“, sagt Wehrführer Christian Leßmann. Dennoch bereitet ihm insbesondere der Löschzug Nordkirchen Sorgen. „Das ist der Haupt-Löschzug und da könnten wir definitiv ein paar Mitglieder mehr gebrauchen“, erzählt der Wehrführer.

Den Grund für den Mitgliedermangel im Nordkirchener Löschzug sieht Christian Leßmann in der fehlenden Industrie innerhalb der Stadt. „Es gab in letzter Zeit mehrere Firmenverlegungen und wir haben einige Kameraden verloren, weil sie arbeitsbedingt umziehen mussten. Das hat uns herbe getroffen“, sagt Leßmann. Wenn ein Großteil der Freiwilligen Feuerwehrleute auswärts arbeite, mache sich das vor allem bei den Einsätzen am Tag bemerkbar.

Doppelmitgliedschaften

„Zwischen 8 und 17 Uhr sind selten genug Leute verfügbar“, berichtet der Wehrführer. „Wenn alle drei Löschzüge alarmiert werden, bekommen wir mit viel Glück 25 Kameraden zusammen.“ In Zukunft, meint Leßmann, müsse man vermehrt auf Doppelmitgliedschaften setzen – eine Strategie, die auch jetzt schon zum Einsatz kommt.

„Es gibt Kameraden, die beispielsweise in Herbern wohnen und dort bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv sind, aber in Nordkirchen arbeiten. Die haben dann teilweise eine zweite Uniform hier. Und wenn es tagsüber einen Einsatz gibt, rücken sie auch in Nordkirchen mit aus“, erklärt Christian Leßmann. Vorausgesetzt, der Arbeitgeber spielt mit. Das gleiche Prinzip funktioniere auch im Fall von Nordkirchenern, die in Werne oder Ascheberg arbeiten.

Jugendliche ansprechen

Trotzdem macht Leßmann sich weiter Gedanken, wie man die Werbetrommel für die Freiwillige Feuerwehr rühren könnte. Er kann sich vorstellen, in die Schulen zu gehen, um Jugendliche anzusprechen. „Die Kameraden aus der Jugendfeuerwehr könnten auch versuchen, ihre Freunde zu animieren“, sagt der Wehrführer. Denn auch wenn der Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr ein Ehrenamt ist, das relativ viel Zeit kostet – „es ist ein extrem abwechslungsreiches Hobby, das vor allem Spaß macht, wenn man einen Hang zur Technik hat“, sagt Leßmann. Und das Gefühl, anderen in Notsituationen zu helfen und Verantwortung zu übernehmen, sei viel wert.

Mitglieder fehlen: Feuerwehr hat große Nachwuchssorgen - Lesen Sie mehr auf:
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/nordkirchen/Mitglieder-fehlen-Feuerwehr-hat-grosse-Nachwuchssorgen;art1054,2072883#555759364